Unser Angehörigen-Coaching richtet sich speziell an Sie: an Partner:innen von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS), die verstehen möchten, wie ihr Gegenüber wirklich „tickt“ – jenseits gängiger Klischees.

Was Sie bei uns erwartet:

  • Psychoedukation – fundiertes Wissen über Autismus im Erwachsenenalter, das mit Missverständnissen aufräumt
  • Konkrete Kommunikationsstrategien für den Alltag, die auf die spezifische Dynamik neurodiverser Beziehungen zugeschnitten sind
  • Raum für sich selbst – für Erschöpfung, Zweifel und das Gefühl, oft die „Übersetzungsarbeit“ zu leisten
  • Klarheit über Nähe und Distanz, insbesondere im Umgang mit sensorischen Bedürfnissen Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin

Ob im Einzelsetting oder als moderierte Gruppe mit anderen Partner:innen in ähnlicher Situation: Wir begleiten Sie dabei, Ihre Beziehung neu zu verstehen – und Ihren eigenen Platz darin zu finden.

Denn eine gute Beziehung beginnt oft damit, dass beide Seiten gesehen werden.

Schulungen Umfeld (oft auch Systemberatung genannt) weitet den Blick auf alle Orte aus, an denen die autistische Person teilhaben möchte: Kindergarten, Schule, Hort, Hörsaal oder auch der Sportverein oder der Ausbildungs- und Arbeitsplatz.

  • Sensibilisierung: Aufklärung von Lehrkräften, Erziehern, Mitschülern oder auch Kollegen und Vorgesetzte. Oft wird autistisches Verhalten als „provokativ“ oder „frech“ missverstanden. Die Beratung räumt mit diesen Fehlinterpretationen auf.
  • Anpassung der Umgebung: Gemeinsam wird geschaut: Ist es in der KiTa, im Klassenzimmer oder am Arbeitsplatz zu laut? Braucht der Mensch im Autismusspektrum einen Rückzugsort? Können Aufgabenstellungen klarer formuliert werden? (Stichwort: Nachteilsausgleich).
  • Inklusionshilfe: Anleitung von Schulbegleitern oder Integrationshelfern.

Umfeldberatung ist essenziell, denn die beste Pädagogik oder Therapie nützt wenig, wenn die autistische Person danach in ein Umfeld zurückkehrt, das ihre Bedürfnisse nicht versteht oder sie permament überfordert.

Das Ziel: Ein Milieu zu schaffen, das die Stärken der autistischen Person fördert und die Reizüberflutung minimiert, damit echte Teilhabe möglich wird.